1 Monat Philippinen – Das hätten wir uns sparen können

Nach 3 Monaten Neuseeland war uns klar, dass Philippinen nicht ganz so viel zu bieten haben wird. Dennoch waren wir schon sehr gespannt auf das Leben und die Kultur dort. Wir hatten auch nicht vor viel zu unternehmen und uns mehr auf die Arbeit zu konzentrieren. Warum wir dennoch enttäuscht waren, lest ihr in diesem Beitrag.

Ankunft in Manila

Die ersten 2 Tage verbachten wir in der Hauptstadt der Philippinen, Manila. Dort gefiel es uns auch noch sehr gut. Die Leute waren nett und es wirkte sehr authentisch. Am meisten liebten wir die unzähligen Straßenstände, die wir auch schon von Indonesien kannten. Dort kann man sich durch die ganze Vielfalt durchprobieren und das Essen dort ist sehr günstig.

Danach ging es schon weiter auf die Insel Palawan, genauer gesagt in die Stadt Puerto Princesa. Am Flughafen angekommen, suchten wir uns einen Tricyclefahrer, der uns zu unserer Unterkunft brachte. Während dieser Fahrt ging es auch schon los. Der Fahrer wollte uns die ganze Fahrt über eine seiner Touren anbieten. Auch ein mehrmaliges „Nein“ verstand er nicht.

 

Fahrt in einem Tricycle

Fahrt in einem Tricycle

 

So aufdringlich sind in der Stadt sehr viele Tricyclefahrer, aber wir hatten einen Weg gefunden um dem zu entgehen. Wir suchten uns Tricycles welche keine Sticker der angebotenen Touren in ihrem Gefährt hatten, denn diese transportierten eher Locals und boten auch keine Touren an. Das hat geholfen und eine Fahrt von A nach B wurde nicht zu einer Werbefahrt. Zwei Touren hatten wir trotzdem gemacht, da wir uns diese nicht entgehen lassen wollten. Zu diesen haben wir einen eigenen Blogbeitrag geschrieben.

Ein paar Tage auf Palawan

Eigentlich wollten wir auch noch weiter in den Norden nach El Nido. Aber uns wurde gesagt, dass es dort sehr touristisch ist und auch die Unterkünfte sehr teuer sind. So blieben wir noch in Puerto Princesa und verbrachten die meiste Zeit vorm Laptop und arbeiteten.

Nach ein paar Tagen ging es dann noch weiter auf die Insel Cebu. Wir dachten uns, dass Cebu auch eine kleine paradiesische Insel wie Palawan ist, aber dann standen wir in der Großstadt 😀 In der Stadt blieben wir nur einen Tag danach ging es weiter, um den Rest der Insel zu sehen. Der erste Stopp war das Dorf Olslob, wo wir uns Whalesharks ansahen. Aber so einen Touristenandrang wie hier haben wir auf unserer ganzen Reise noch nicht gesehen.

Deshalb ging es schnell weiter und wir landeten in Moalboal. Sucht man nach diesem Dorf im Internet, findet man viel über den White Sand Beach. Wir dachten hier ein paar entspannte Tage am Strand verbringen zu können: Falsch gedacht! Leider war auch dieser Ort sehr touristisch, was dazu führt, dass man für ein Tricycle gleich dreimal soviel bezahlt als woanders.

Auch der White Sand Beach war eine große Enttäuschung. Ein Strand, wo viele Zelte aufgestellt sind und der stark überfüllt ist, lädt einfach nicht zum Entspannen ein. Warum der Strand diesen Namen trägt ist mir nicht ganz klar, da ich bereits weißere Strände gesehen hatte, welche nicht damit warben. Zudem wurde bei dem Strand auch ein Eintritt verlangt, was zwar nicht viel ist, dennoch einen faden Beigeschmack hat.

Auch die Unterkünfte waren sehr teuer und boten nur das Nötigste. Um auf den Philippinen eine wirklich schöne Unterkunft zu haben hätten wir locker das 5-fache bezahlen müssen. Uns wurde gesagt, dass es teurer war, da gerade Chinese New Year war.

Zurück in die Stadt

Wir beschlossen die restlichen Tage auf den Philippinen in den Städten Cebu City und Manila zu verbringen. Dort bekamen wir auch deutlich mehr geboten. So z.b. verbrachten wir in Cebu City in einem Hochhaus mit Pool und Fitnessstudio. Und das für in etwa das gleiche Geld wie in Oslob, wo wir nicht einmal eine Warmwasserdusche hatten. Dazu haben wir auch ein Roomtour Video gemacht.

 

Unterkunft mit Pool

Unterkunft mit Pool

 

Auch in Manila, von wo aus unser Flug nach Taiwan startete, verbrachten wir noch ein paar Tage in einer sehr schönen Unterkunft. Nicht weit weg eines Marktes mit leckerem Essen. Die 3 Tage, die wir dort waren, hatten wir keinen einzigen Touristen gesehen.

 

Leckeres Essen auf den Straßenständen

Leckeres Essen auf den Straßenständen

 

Uns ist klar, dass auch wir Touristen sind, dennoch versuchen wir eher Orte zu finden, welche nicht zu touristisch sind. Diese sind authentischer und ehrlicher als so manch überlaufener Ort.

Die Zeit auf den Philippinen wollten wir grundsätzlich zum Arbeiten nutzen. Aber leider konnten wir keinen Ort finden wo wir uns so richtig wohl fühlten. Deshalb hat uns dieses Land nicht so gut gefallen und wir sind eher enttäuscht gewesen.

Derzeit sind wir in Taiwan, hierngefällt es uns bisher sehr gut. Dazu lest ihr aber bald mehr.

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2 Kommentare, RSS

  1. Avatar

    Ernst 25. März 2018 @ 18:07

    Sehr interessanter Bericht – um schöne Erlebnisse so richtig genießen zu können, braucht man wahrscheinlich auch ein paar Enttäuschungen. Ich wünsche euch noch viele ereignisreiche und schöne Tage.

    • Judith

      Judith 30. März 2018 @ 12:09

      Danke! Ja du hast vollkommen Recht. Nach einigen Enttäuschungen weiß man die schönen Zeiten wieder richtig zu schätzen.

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