Jakarta – Eine Stadt, die wir erst am zweiten Tag liebten

Jakarta

Nachdem wir eine Nacht geschlafen hatten und uns mal einen Überblick über die Umgebung machten, hieß es erstmal neue Klamotten und Unterwäsche zu kaufen, weil ich meinen Rucksack noch immer nicht bekommen hatte und meine Kleidung nach 2 Tagen Anreise nicht mehr ganz so frisch war.

Als das erledigt war, hatten wir doch schon großen Hunger und die Entscheidung fiel uns sehr leicht: Wir gehen erstmal zu Pizza Hut, unserem absoluten Lieblingsrestaurant (abgesehen von Mamas Küche 😉) seit unserem letzten London Urlaub. Pizza Hut gibt es in Jakarta so gut wie in jeder zweiten Straße.

Danach ließen wir uns mit einem Tuk Tuk nach Hause fahren und ich kann es nur empfehlen, wenn ihr die Möglichkeit habt, mit einem Tuk Tuk zu fahren, das zu tun. Mit diesen kleinen Motorrädern mit zwei Sitzplätzen, in einer Stadt, wo so viel Verkehr und gehupe ist zu fahren, macht einfach so unglaublich viel Spaß.

 

Tuk Tuk

Tuk Tuk

 

Wenn der Housekeeper in aller Früh an die Tür klopft…

Am nächsten Tag wurden wir bereits um 5 Uhr morgens von unserem Housekeeper geweckt, dies hatte aber einen sehr erfreulichen Grund: Mein Rucksack wurde endlich vom Flughafen geliefert 😄Endlich wieder eigene Klamotten, endlich wieder mein eigenes Duschgel, endlich wieder meine eigene Zahnbürste. Diese Liste könnte ich mit jedem einzelnen Stück in meinem Rucksack fortsetzen…

Der Tag startete also schon mal perfekt und so machten wir uns auf den Weg und erkundeten nun mal die Stadt. Wobei wir aber feststellten, dass man bei 33 Grad und Sonnenuntergang um 18 Uhr, nicht ganz so viel unternehmen kann.

 

Viele Menschen möchten Fotografiert werden

Viele Menschen möchten Fotografiert werden

 

Aber wir schafften es dennoch, eine Moschee und die direkt danebenliegene Kirche anzusehen. In der Moschee angekommen, wurden wir bereits von kleinen Kindern empfangen die ihre Plastiksäcke anboten, damit wir unsere Schuhe reingeben konnten, da die Moschee nur ohne Schuhe betreten werden darf.

Danach hatte uns ein kleiner Junge einen Plastiksack gegeben und sagte danach nur noch „Money, money“. Uns war dann klar, er macht das, um sich etwas Taschengeld zu verdienen. War eigentlich klar, aber auch nicht schlimm und wir gaben ihm dann 1.000 IDR was umgerechnet ca. 6 Cent sind.

Private Tour in der Moschee

Zu unserem Erstaunen bekamen wir eine private Führung in der Moschee. Zuerst ging es dann aber noch in einen Guestroom wo ich mir noch etwas anziehen musste, da ich eine kurze Hose anhatte. Wir wunderten uns, dass Judith gar keine Kopfbedeckung aufsetzen musste.

In der Umkleide lernten wir auch noch einen Oberösterreicher kennen und er begleitete uns auch bei der Tour. Nachdem wir danach die Moschee verließen kamen mehrere Gruppen zu uns, um sich mit uns fotografieren zu lassen.

 

In der Moschee

In der Moschee

 

Viele Leute die ein Foto mit uns machen wollen

Viele Leute die ein Foto mit uns machen wollen

 

Gegenüber gingen wir noch mit unserer neuen Bekanntschaft in die Kirche, da aber hier gleich ein Gottesdienst startete, wollten wir diesen auch nicht stören und verließen die Kirche nach ein paar Minuten wieder.

Am Heimweg holten wir uns noch etwas an einem der unzähligen Straßenständen die ihr Essen verkauften und genossen noch den Tag auf unserer Dachterrasse.

 

Monumen Nasional

Monumen Nasional

 

Am nächsten Tag geht es mit dem Zug nach Bandung, wie es uns hier ergangen ist, erfährt ihr im nächsten Blogpost. Natürlich freuen wir uns wieder über Kommentare!

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2 Kommentare, RSS

  1. Avatar

    Ernst 18. September 2017 @ 16:38

    Was kostet so eine Fahrt mit einem Tuk Tuk?

    • Judith

      Judith 18. September 2017 @ 17:18

      Die Fahrt von unserem Airbnb zum Bahnhof hat ca. 2,90€ gekostet. Im nächsten Video haben wir immer dazugeschrieben, wieviel wir bezahlt haben für Fahrten und Essen. Ich hoffe wir bringen das Video in den nächsten Tagen fertig.

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