Robbenkolonie am Cape Foulwind und Pancake Rocks

Wir machten eine kurze Wanderung zu einer Robbenkolonie und verliefen uns gleich am Anfang. Nach einiger Zeit gaben wir die Hoffnung schon auf, noch eine lebendige Robbe zu sehen. Wie es weiterging und was „Pfannkuchen Felsen“ sind erfahrt ihr weiter unten.

An diesem Tag hatten wir leider sehr schlechtes Wetter und es regnete die meiste Zeit. Davon ließen wir uns jedoch nicht abhalten.

Aus Rotkäppchen haben wir nicht gelernt

Am Cape Foulwind gibt es eine ca. eineinhalbstündige Wanderung zu einer Robbenkolonie. Zuerst ging es an einem Leuchtturm vorbei und dann weiter entlang einem Weg mit einem wunderschönen Ausblick zum Meer.

 

Ausblick in der Nähe der Robbenkolonie

Ausblick in der Nähe der Robbenkolonie

 

Kurz darauf fanden wir einen Trampelpfad, der direkt hinunter zum Strand führte. Wir freuten uns über eine Abkürzung und gingen direkt steil hinunter. Nachdem wir einige Meter den Strand entlang gegangen sind, sahen wir auch schon die erste Robbe. Leider war sie schon tot und dem Geruch nach zu urteilen wohl schon seit einiger Zeit.

Aber wie wir schon in von Rotkäppchen gelernt haben, soll man nicht vom Wege abkommen. Das merkten auch wir nach einiger Zeit, denn der Strand führte zu keinem Weg mehr. So mussten wir den ganzen Weg steil bergauf wieder zurückgehen und dann den richtigen Weg weitergehen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Langsam gaben wir die Hoffnung auf, dass wir noch Robben sehen werden. Aber nach einiger Zeit hatte sich der Weg doch gelohnt und wir standen auf einer Aussichtsplattform, wo wir die Robben beobachten konnten. Die Robben sind wirklich sehr süß und wir hatten das Glück, die Robben genau zu der Zeit zu sehen, wo die Babies noch sehr klein sind.

 

Robbenkolonie mit Babies

Robbenkolonie mit Babies

 

Die meisten Robben lagen faul auf den Steinen herum. Aber manche robbten auch auf den Steinen und das sah wirklich lustig aus. Auch die kleinen Babies waren sehr aktiv und spielten miteinander. Der Ausflug hatte sich wirklich ausgezahlt. Auch wenn wir so übermütig waren und die Robben gleich aus nächster Nähe sehen wollten und so einen riesigen Umweg gegangen sind 😀

Palatschinken Felsen

Nachdem wir wieder zurück zum Parkplatz gewandert sind, ging es auch schon weiter zu den Pancake Rocks. Auf Deutsch übersetzt Pfannkuchen Felsen oder wie wir sagen würden: Palatschinken Felsen. Den Namen hat die Felsformation, weil sie aussieht wie aufeinandergeschichtete Pfannkuchen.

 

Pancake Rocks

Pancake Rocks

 

Vor 30 Millionen Jahren sanken kleine Meerestiere auf den Boden und wurden mit Sand zusammengepresst. Es entstanden Schichten aus härterem Kalkstein und weicherem Sandstein. Nachdem die Felsen durch seismische Aktivität an die Oberfläche kamen, wurden sie von Wind und Wasser abgetragen. Dadurch erhielten sie ihre pfankuchenähnlichen Form.

Blowholes

Bei Flut kann man auch das Phänomen der Blowholes beobachten. Dabei schießt das Wasser durch senkrechte Tunnel nach oben und das gleicht einem Geysir. Leider haben wir das zeitlich nicht eingeplant und konnten dieses Phänomen nicht sehen. Aber allein die Pancake Rocks sind schon sehr beeindruckend.

 

Pancake Rocks

Pancake Rocks

 

Insgesamt war es ein sehr ereignisreicher Tag und wir haben wieder viele spektakuläre Dinge gesehen, mit denen wir gar nicht gerechnet hatten. Deshalb lieben wir Neuseeland so sehr, denn es hat eine so große Vielfalt an Naturphänomenen und Tieren.

In unserer Gallery gibt es wieder viele neue Bilder und von diesem Tag kommt auch ein Vlog auf YouTube, den ihr nicht verpassen solltet, wenn euch der Beitrag gefallen hat.

 

Wo sind wir eigentlich?

Cape Foulwind liegt an der Westküste der Südinsel.
Die Pancake Rocks sind etwas nördlich von Cape Foulwind.

 

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2 Kommentare, RSS

  1. Avatar

    Ernst 21. Januar 2018 @ 7:59

    Es freut mich, dass ich die Naturphänomene von Neuseeland mit euch so hautnah miterleben kann. Dieses Land ist wirklich beeindruckend. Viel Glück noch beim Autoverkauf!

    • Judith

      Judith 23. Januar 2018 @ 5:02

      Neuseeland ist wirklich beeindruckend! So viele Phänomene und Gegensätze: Gletscher und Wüste, Geysire und Vulkane, riesige Bäume, endlos blaue Seen, gigantische Insekten und traumhafte Strände.
      Danke! Die ersten Interessenten haben sich schon gemeldet 🙂

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